[12.12.2011]
Die Mitgliederversammlung kann natürliche Personen, die sich auf dem Arbeitsgebiet der DGF besonders verdient
gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Die Ernannten brauchen nicht ordentliche Mitglieder der DGF zu sein,
haben aber alle Rechte der Mitglieder ohne deren Pflichten.
Bisher haben folgende Persönlichkeiten die Auszeichung erhalten:
1939 Wilhelm Normann
Herford, posthum
geb. 16. Januar 1870 in Petershagen
gest. 1. Mai 1939 in Chemnitz
Erfinder der Fetthärtung
1952 Andreas Hermes
Bonn
geb. 16. Juli 1878 in Köln
4. Januar 1964 in Krälingen
Reichsminister a.D., Präsident des Deutschen Bauernverbandes
1952 Wilhelm Alexander Menne
Frankfurt a. Main
geb. 20. Juni 1904 in Dortmund
gest. 13. März 1993 in Kronberg
Präsident des Verbandes der chemischen Industrie
1954 Manuel Lora-Tamayo
Madrid
geb. 26. Januar 1904 in Jerez de la Frontera
gest. 22. August 2002 in Madrid
Direktor des Instituts für organische Chemie an der Universität Madrid
Von 1962-1967 spanischer Minister für Erziehung und Wissenschaft und von 1967-1971 Präsident des CSIC
1968 (Ehrenpräsident) Hans Paul Kaufmann
Münster
geb. 20. Oktober 1889 in Frankfurt am Main
gest. 2. Oktober 1971 in Münster
1968 Julius Stockhausen
geb. 27. März 1905
gest. 17. November 1973
ehem. Leiter der Chemischen Fabrik Stockhausen & Cie., Krefeld,
Schatzmeister der DGF
für seine 15jährige ehrenamtliche Tätigkeit.
1973 Heinrich Sauer-Schmidt
geb. 15. Mai 1901
gest. 28. August 1995
Vorsitzender der Geschäftsleitung der Sunlicht Gesellschaft mbH, Hamburg
Vorstandsmitglied der DGF 1967-1973
1973 Joachim Kühnau
geb. 14. Mai 1901 in Breslau
gest. 1983
em. Direktor des Physiologisch-Chemischen Instituts der Universität Hamburg, langjähriges Vorstandsmitglied.
1976 Gustav Hopf
Hamburg
geb. 5. Mai 1900, Hamburg
gest. 1. November 1979
ehem. Leiter der Hautklinik des Allgemeinen Krankenhauses in Hamburg-Heidberg
Präsident der DGF 1969-1970
1980 Josef Baltes
geb. 11. Juli 1910
gest. 1986
früherer Abteilungsleiter und stellv. Direktor der Bundesanstalt für Fettforschung
1955-1971 Chefchemiker bei den Harburger Oelwerken Brinckman & Mergell.
Präsident der DGF 1971-1973
1986 Eduard von Boguslawski
Ebsdorfergrund
geb. 30. Dezember 1905, Köthen/Anhalt
gest. 1. Februar 1999 in Räuischholzhausen
em. Prof. am Lehrstuhl für Pflanzenbau der Universität Gießen
Präsident der DGF 1.5.1979-1982
1991 Bruno W. Werdelmann
Düsseldorf
geb. 14. August 1920
gest. 12. September 2010
persönlich haftender Gesellschafter der Henkel KGaA
für seine Verdienste um die Gesellschaft,
insbesondere während seiner Präsidentschaft in den Jahren 1983 bis 1985 und seiner langjährigen Tätigkeit im Vorstand.
1991 Reinhard Marcuse
Göteborg
geb. 15. Januar 1912 in Köln
gest. 14. Juni 2006 in Göteborg
in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Autoxidation der Fette und Öle und seine Verdienste
um die Internationale Gesellschaft für Fettwissenschaft und die Pflege enger Beziehungen der skandinavischen Länder
zu unserer Gesellschaft.
1993 Karl-Friedrich Gander
Hamburg
geb. 19. April 1923 in Demmin/Pommern
ehem. Forschungsleiter Unilever Hamburg und Vorsitzender des Margarine-Instituts
Präsident der DGF 1986-1988
1996 Nepomuk Zöllner
München
geb. 21. Februar 1923 in Marktredwitz
ehem. Direktor der Medizinischen Poliklinik der Universität München, in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Gesellschaft,
seiner umfassenden Leistungen auf dem Gebiet der Fette in der Ernährung sowie seiner langjährigen Tätigkeit im Vorstand.
1998 Hans Zoebelein
Schliersee
geb 4. August 1929, Burghausen
früheres Mitglied des Direktoriums der Henkel KgaA, früher DGF-Vorstandsmitglied und Schatzmeister,
in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Gesellschaft,
seiner außerordentlichen Leistungen auf dem Gebiet der nachwachsenden Rohstoffe sowie seiner langjährigen Tätigkeit im Vorstand.
2002 Werner Zschau
Wörthsee
geb. 12. Juli 1940
ehem. Leiter der Forschungsabteilung Bleicherden, Südchemie AG,
in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Gesellschaft sowie aufrund seiner langjährigen Tätigkeit
im Beirat und im Arbeitskreis "Technologien der industriellen Gewinnung und Verarbeitung von Speisefetten.
2005 Wilfried Umbach
Düsseldorf
geb. 13. Juni 1936 in Kassel
ehem. Mitglieder der Geschäftsführung der Henkel KGaA, Düsseldorf, in Anerkennung seiner besonderen Verdienste als Präsident, für die Umgestaltung der Gesellschaft, als Schriftleiter der Zeitschrift Fett/Lipid und als langjähriger Fürsprecher und Förderer der Fettwissenschaften
Präsident der DGF 1993-1997
2009 Fritz Spener
Graz
geb. 10. September 1939, Berlin
em Professor für Biochemie an der Universität Münster, Universität Graz
Präsident der DGF 1998-2000
in Anerkennung seiner besonderen Verdienste als Präsident und Vorstandsmitglied, als Herausgeber des European Journal of
Lipid Science and Technology und als Initiator und Motor der European Federation for the Science and Technology of Lipids.
[15.12.2011]
Wilhelm Normann, der Erfinder der Fetthärtung, starb am 1. Mai 1939. Ein Jahr später, am 15. Mai 1940 verlieh
die DGF zum ersten Mal die Wilhelm Normann Medaille in Erinnerung an seine Errungenschaften und zur Förderung der
Fettwissenschaft in Deutschland. Die Normannmedaille wird vom Vorstand der DGF verliehen an
Forscher, die in Wissenschaft und Technologie herausragende Leistungen bei der Erforschung der Fette
und Fettprodukte erzielt haben (W. Normann Forschermedaille)
Persönlichkeiten, die namhafte Erfolge bei der Förderung der Fettwissenschaft und der Arbeit der DGF
erzielt haben. (W. Normann Fördermedaille)
Die folgenden Persönlichkeiten haben die Normann-Medaille erhalten:
1940 Karl Hugo Bauer (Forschermedaille)
Leipzig
geb. 1874
gest. 1944
Direktor des Pharmazeutischen Instituts der Universität Leipzig und 2. Vorsitzender der DGF
1940 Julius Rietdorf (Fördermedaille)
Berlin
Reichsbeauftragter
1941 A. Welter (Forschermedaille)
Krefeld
geb. 30. Juni 1868
gest. 20. Dezember 1955
Seifenfabrik Dreiring. Schatzmeister der DGF von 1936-1946
1941 K.A. Wegener (Fördermedaille)
Berlin
Ministerialrat im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Nach dem Krieg Ministerialdirektor in NRW und
Staatssekretär im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten NRW)
1950 (Verleihung 1951) Hugo Henkel
Düsseldorf
geb. 21.Januar 1881 in Düsseldorf
gest. 18. Dezember 1952 in Ratingen
Seniorchef der Persil-Werke Henkel & Cie. GmbH, 70. Geburtstag am 21. Januar 1951
1951 A. Richard Baldwin
Argo, Illinois, USA
geb. 20. Februar 1918
gest. 28. November 2011
Herausgeber des Journal of the American Oil Chemist's Society. Leiter des fettchemischen Laboratoriums der
Corn Products Refining Company (in Deutschland: Maizena Werke)
1952 Johannes Scheiber
Oberstdorf
geb. 24.Dezember 1879, Düsseldorf
gest. 26. Dezember 1961 in Oberstdorf
Vor (und nach) dem Krieg Leiter der Fachgruppe "Anstrichmittel" und Professor in Leipzig
für seine Verdienste um die Entwicklung der Lacke und Anstrichstoffe.
1953 Ernst Klenk
Köln
geb. 14. Oktober 1896 in Pfalzgrafenweiler
gest. 29. Dezember 1971 in Köln
Professor für physiologische Chemie an der Universität Köln. Leiter der DGF Fachgruppe X, "Biologie der Fette"
für seine Verdienste um die Entwicklung der Chemie und Biologie der Lipoide
1955 Kurt Täufel
Berlin
geb. 10. Dezember 1892 in Crimmitschau/Sachsen
gest. 10. Februar 1970 in Berlin
Direktor des Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke und Ordinarius für Lebensmittelchemie an der
Humboldt-Universität Berlin, früherer Vorsitzender der DGF Fachgruppe "Fette als Nahrungsmittel", "in Anerkennung seiner
besonderen Verdienste um die Fettforschung"
1957 Walter O. Lundberg
Austin, MN, USA
geb. 15. Dezember 1910
gest. 9. August 1985
Direktor des Hormel-Instituts, Austin, Minnesota, USA, für seine Leistungen auf dem Gebiet der Chemie und Biologie der Lipide
1958 Yoshiyuki Toyama
Universität Nagoya, Japan
geb.
gest. 12. Februar 1980
für seine Verdienste um die Erforschung der Chemie der Seetieröle.
Toyama prägt in seiner wegen Erkrankung schriftlichen Danksagung das Wort von Wilhelm Normann als Wohltäter des japanischen Volkes,
der mit seiner Erfindung die Fischöle der menschlichen Ernährung zugänglich gemacht hat.
1959 (Verleihung als Goldmedaille) Hans Paul Kaufmann
Universität Münster
geb. 20. Oktober 1889 in Frankfurt am Main
gest. 2. Oktober 1971 in Münster
1960 Henrik Dam
Kopenhagen, Dänemark
geb. 21. Februar 1895, Kopenhagen
gest. 17. April 1976, Kopenhagen
für seine Arbeiten über fettlösliche Vitamine. Nobelpreisträger für Medizin 1943 für die Entdeckung des Vitamin K.
Dam kann den Preis aufgrund Erkrankung nicht persönlich entgegennehmen.
1961 Adolf Butenandt
München
geb. 24. März 1903, Bremerhaven
gest. 18. Januar 1995, München
für seine "bahnbrechenden Forschungen auf dem Lipoidgebiet".
Butenandt hatte den Nobelpreis für Chemie des Jahres 1939 für seine Arbeiten über Sexualhormone gewonnen, durfte den Preis
aber auf Weisung Hitlers nicht entgegennehmen. Butenandt erhielt also seine Urkunde erst 1949. Da auch Henrik Dam an der Tagung in Hamburg teilnahm, konnte
die DGF 1961 gleich zwei Nobelpreisträger als Redner begrüßen!
1962 Norbert Henning
Erlangen
geb. 12. Juli 1896
gest. 4. Dezember 1985
Direktor der Medizinischen Klinik der Universität Erlangen und Leiter der DGF Fachgruppe "Biologie der Fette", für seine
"Leistungen auf dem Gebiet der klinischen Fettforschung"
1963 Otto Roelen
Oberhausen
geb. 22. März 1897 in Mülheim/Ruhr
gest. 30. Januar 1993 in Bad Honnef
ehemaliger Prokurist der Ruhrchemie AG, für die Erfindung der Oxo-Synthese, die u.a. bei der Fettalkoholsulfatherstellung
bedeutsam ist. Bei der Oxo-Synthese werden gleichzeitig Kohlenoxid und Wasserstoff in Gegenwart von Kobalt- und Eisenkatalysatoren
unter Druck an Olefine addiert.
1964 Juan Martinez Moreno
(Verleihung erst 1965)
Sevilla
geb. 1919 in Madrid
Direktor des spanischen Fettforschungsinstituts in Sevilla, Spanien. Er wird nicht nur als Gründer des Instituts und
Wissenschaftler ausgezeichnet, sondern auch für seine Förderung der ISF.
1965 Gustav Hopf
Hamburg
geb. 5. Mai 1900 in Hamburg
gest. 1. November 1979
Leiter der Hautklinik des Allgemeinen Krankenhauses in Hamburg-Heidberg und langjähriger Vorsitzender der
DGF-Fachgruppe "Körperpflegemittel".
1966 Georg Gorbach
Graz
geb. 3.3.1901, Hohenems
gest.
für seine Leistungen auf dem Gebiet der Mikrochemie und ihrer Anwendung auf dem Fettgebiet.
1967 Feodor Lynen
München
geb. 6. April 1911, München
gest. 6. August 1979, München
für seine Arbeiten zum Lipidstoffwechsel. Lynen hatte 1964 den Medizin-Nobelpreis gewonnen.
1968 Jan Boldingh
Vlaardingen
geb. 3. Januar 1915 in Buitenzorg
gest. 4. August 2003 in Schiedam
Leiter des Unilever-Forschungslaboratoriums in Vlaardingen.
1969 Franz Broich
Marl
geb. 15. Oktober 1906, Trier
gest. 29. März 1992
Broich ist Vorsitzender des Vorstandes der Chemischen Werke Hüls und wird für seine Förderung der industriellen Entwicklung
von waschaktiven Substanzen ausgezeichnet.
1970 W. Alexander Menne
Frankfurt am Main
geb. 20. Juni 1904 in Dortmund
gest. 13. März 1993 in Kronberg
Vorstandsmitglied der Farbwerke Hoechst und seit 1952 Ehrenmitglied der DGF für seine hervorragenden Verdienste
um Wissenschaft und Technik.
1971 Friedrich Ludwig Breusch (Forschermedaille)
Istanbul
geb. 8. Oktober 1903, gest. 1971
Direktor des II. chemischen Instituts der Universität Istanbul, Türkei, wird für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Synthese von
Fettsäuren und Fettalkoholen aller Art und deren Derivate geehrt. Breusch war 1935 vertrieben worden und erhielt 1937 einen Ruf
an die Universität Istanbul, die 1934 mit 50 vertriebenen deutschen Professoren gegründet worden war.
1971 Leo Brandt (posthum, Fördermedaille)
Düsseldorf
geb. 17. November 1908 in Bernburg
gest. 26. April 1971 in Mainz
Staatssekretär, für seine tatkräftige Unterstützung der Wissenschaft, insbesondere für die Förderung des H.P. Kaufmann-Instituts.
In den fünfziger Jahren war Brandt Vizepräsident der DGF. Auf Wunsch der Witwe nimmt der Leiter des Instituts, Prof. Mangold,
die Medaille zur Aufbewahrung in der Bundesanstalt entgegen.
1972 Konrad Lang (Forschermedaille)
Bad Krozingen
geb. 15. August 1898, gest.
em. Professor und Direktor des Instituts für Physiologische Chemie an der Universität Mainz, für seine Leistungen auf dem
Gebiet der Biochemie und Ernährungsphysiologie der Fette sowie für seine Verdienste um die Verbreitung der wissenschaftlich
fundierten Ernährungslehre. Der Vortrag Langs beschäftigte sich mit der physiologischen Wirkung erhitzter Fette,
insbesondere von Fritierfetten.
1972 Gerrit Dirk Ale Klijnstra (Fördermedaille)
Rotterdam
geb. 1912
gest. 18. Dezember 1976
Vorsitzender des Verwaltungsrats der Unilever N.V., Rotterdam, für seine Verdienste um die Förderung der Fettwissenschaft.
Klijnstra hatte in den Jahren 1951 bis 1953 als technischer Leiter der deutschen Unilever-Gruppe den Wiederaufbau und die
Modernisierung der Ölmühlen-, Speisefett-, Seifen- und Waschmittelindustrie vorangetrieben.
1973 Bruno W. Werdelmann
Ratingen
geb. 14. August 1920
gest. 12. September 2010
Geschäftsführer der Henkel GmbH, Düsseldorf
in Anerkennung seiner außergewöhnlichen Verdienste um Wissenschaft und Technologie der Fette und Fettprodukte, insbesondere auf
industriellem Gebiet, mit denen er die Verfahrenstechnik, die großtechnische Produktion sowie die Organisation der industriellen
Forschung und Entwicklung zielstrebig und mit nachhaltigen Erfolgen befruchtet hat.
1974 Pierre Desnuelle
Marseille
geb. 8. August 1911 in Lons le Saunier
gest. Dezember 1986
für seine bahnbrechenden Arbeiten über die enzymatische Glyceridspaltung, die für die Biochemie der Lipide und die
Technologie der Fette außerordentliche Bedeutung erlangt hat.
1975 Gotthard Schettler (Forschermedaille)
Heidelberg
geb. 13. April 1917, Falkenstein
gest. 19. April 1996
Direktor der medizinischen Universitätsklinik Heidelberg
für seine Leistungen auf dem Gebiet der klinischen Fettstoffwechselforschung.
1975 Erich Baer (posthum, Fördermedaille)
Toronto, Canada
geb. März 1901
gest. 23. September 1975
für seine Arbeiten über die Synthese von Phospholipiden. Seine Witwe nimmt die Medaille entgegen.
1976 Ludwig Acker
Münster
geb 17. September 1913
gest. 25. Juli 1998
Direktor des Instituts für Lebensmittelchemie der Universität Münster, für seine Untersuchungen über Getreide-Lipide und seine
Arbeiten über Enzymaktivitäten, über persistente Pestizide und seine besonderen Leistungen als Hochschullehrer.
1977 Joachim Kühnau (Forschermedaille)
Hamburg
geb. 14. Mai 1901 in Breslau
gest. 1983
em. Direktor des Physiologisch-Chemischen Instituts der Universität Hamburg und seit 1973 DGF-Ehrenmitglied, für seine Beiträge
zur Biochemie und Ernährungsphysiologie der Fette und fettlöslichen Vitamine sowie seiner Verdienste um die Verbreitung der
wissenschaftlich fundierten Ernährungslehre.
1977 Konsul Heinz Seibel (Fördermedaille)
Kiel
geb. 28. November 1906
gest. 17. September 1990
langjähriger Vorsitzender des Margarineverbandes und Präsident des Europäischen Margarineverbandes IMACE. Seibel wird ausgezeichnet
für seine Beiträge zur Qualitätssteigerung der Margarine, mit denen er den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Hygiene und der
Ernährungsphysiologie zielstrebig und nachhaltig Rechnung getragen hat.
1978 Eduard von Boguslawski
Ebsdorfergrund
geb. 30. Dezember 1905, Köthen/Anhalt
gest. 1. Februar 1999 in Räuischholzhausen
em. Prof. am Lehrstuhl für Pflanzenbau der Universität Gießen
für seine Beiträge zur modernen Landbauforschung und seine besonderen Verdienste auf dem Gebiet des Ölpflanzenbaus und der
Züchtung von Ölpflanzen.
1978 Carl-Justus Heckmann
Leipzig
geb. 24. Mai 1902 in Duisburg
gest. 7. Oktober 1993 in Leipzig
em Professor für chemischen Apparatebau an der TH Magdeburg und Chef der Heckmann-Werke bis zu deren Überführung
in Volkseigentum 1972. Er erhält den Preis für seine wissenschaftlichen und technischen Leistungen auf dem Gebiet der
Destillationstechnik sowie des Apparate- und Kolonnenbaus unter besonderer Berücksichtigung der von ihm entwickelten Verfahren
und Anlagen zur Destillation von Fettsäuren.
1979 Anton Holasek
Graz
geb 17. August 1921 in Dragalovci/Bosnien
Professor und Direktor des Instituts für Medizinische Biochemie an der Universität Graz, Österreich für seine Arbeiten über
Lipoproteine, für seine Untersuchungen über die Analytik und den Stoffwechsel von Lipiden sowie seiner Verdienste als
akademischer Lehrer.
1980 Gösta Andersson
Svalöv, Schweden
geb. 12. Juni 1909
em. Sekretär des Schwedischen Saatzuchtvereins Svalöv, für seine Beiträge zur Physiologie der Kulturpflanzen sowie seiner besonderen
Verdienste auf dem Gebiet der Züchtung und des Anbaues der Ölpflanzen.
1981 Werner Stein
Düsseldorf
geb. 20. Juni 1918, Mülheim/Ruhr
Leiter des Bereichs Forschung bei Henkel, in Anerkennung seiner Verdienste um die industrielle Fettchemie und -technologie.
1982 Hermann Pardun
Kleve
geb. 14. April 1908, Münster
gest. 5. August 2009, Kleve
ehem. Leiter des Laboratoriums der Margarine-Union Kleve in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die Weiterentwicklung
der Technologie und Analytik der Fette.
1983 Karl-Friedrich Gander
Hamburg
geb. 19. April 1923 in Demmin/Pommern
Leiter des Forschungslaboratoriums von Unilever in Hamburg und Honorarprofessor der Technischen Universität Berlin für das
Fachgebiet "Technologie der Fette und Öle" im Fachbereich Lebensmitteltechnologie und Biotechnologie. Er erhält die Auszeichnung
für seine Leistungen auf dem Gebiet moderner Fett-Technologie.
1984 Gerhard Röbbelen
Göttingen
geb. 10. Mai 1929
Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Universität Göttingen, für seine Leistungen auf dem Gebiet des
Ölpflanzenanbaus und der Züchtung von Ölpflanzen.
1985 Konrad Henkel
Düsseldorf
geb. 25. Oktober 1915 in Düsseldorf
gest. 24. April 1999 in Düsseldorf
Vorsitzender der Geschäftsführung der Henkel KGaA, Düsseldorf, anläßlich seines 70. Geburtstages. Konrad Henkel ist der Sohn von
Hugo Henkel, der 1950 die Normannmedaille erhalten hatte. Die Auszeichnung wird vergeben für seine unternehmerischen Leistungen auf
dem Gebiet der Fettchemie und die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der nachwachsenden Rohstoffe.
1986 Janos Holló
Budapest, Ungarn
geb. 20. August 1919
Direktor des Zentralen Chemischen Forschungsinstituts und Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest, Ungarn
für seine Leistungen auf dem Gebiet der internationalen Lebensmittel-Technologie.
1987 Joyce Beare-Rogers
Ottawa, Canada
Leiterin der Ernährungsforschung am Büro für Ernährungswissenschaften in Ottawa, für ihre Verdienste auf dem Gebiet des
Fettstoffwechsels.
1987 Saburo Fukui
Kyoto, Japan
Emeritus der Universität Kyoto und Nestor der japanischen Biotechnologie für seine Verdienste auf dem Gebiet der Biotechnologie.
1988 Werner Grosch (Forschermedaille)
Garching
geb. 1934 in Berlin
Professor an der Fakultät für Chemie und Biologie der TU München, Co-Herausgeber des "Lehrbuchs der Lebenmittelchemie".
Grosch wird ausgezeichnet für seine außergewöhnlichen Beiträge auf dem Gebiet der Autoxidation mehrfach ungesättigter
Fettsäuren und die Bildung von Aromastoffen.
1988 Carl Heinrich Krauch (Fördermedaille)
Marl
geb. 14. September 1931 in Heidelberg
gest. 15. August 2004 in Namibia
Vorstandsvorsitzender der Chemischen Werke Hüls, für seine Förderung der Wissenschaft und
Technologie der Fette und Fettprodukte und insbesondere sein Eintreten für die Nutzung regenerierbarer Naturstoffe als Rohstoffe für die Chemie.
1989 Artur Seher
Münster
geb. 11.2.1920, Berlin Charlottenburg
gest. 17. November 2006
ehem. Direktor des Inst. für allg. und anal. Chemie der Bundesanstalt für Fettforschung für seine vielseitigen
und erfolgreichen Arbeiten auf dem Gebiet der Lipidchemie im analytischen, präparativen und ernährungsphys. Bereich.
Er leitete mehrere DGF-Fortbildungskurse und war über 30 Jahre Vorsitzender der Fachgruppe "Analyse und
Einheitsmethoden" und Herausgeber der Einheitsmethoden.
1990 Hans-Joachim Richtler
Düsseldorf
geb. 1929 in Duisburg
Ressortleiter Fettchemie/ Industriechemikalien der Henkel KGaA, Düsseldorf für sein großes Engagement auf dem Gebiet der
Fettchemie und sein Eintreten für den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und die sich daraus ableitenden positiven ökologischen
Aspekte.
1991 Gerhard Billek
Hamburg
geb. 11.2.1925, Wien
gest. 8. März 2004, Hamburg
Unilever Forschungslabor Hamburg für seine besonderen Verdienste auf dem Gebiete der Wissenschaft und der Technologie der
Speisefette und -öle und seine fachlichen Leistungen bei der Entwicklung der Nahrungsfette.
1992 Hermann Stage
Münster
geb. 9. März 1917
gest. 23. Oktober 1998
Fa. Destillationstechnik Dr. Stage, Münster, Vorstandsmitglied 1983-1994 und Leiter der DGF-Fachgruppe "Verfahrenstechnik,
Maschinen- und Apparatewesen" seit 1976 für seine Beiträge auf dem Gebiet der Destillation und Fraktionierung von Fettsäuren
sowie der physikalischen Raffination von Speiseölen und Fetten.
1994 Jean-Pierre Wolff
Saint Maurice, Frankreich
geb. 1922
Direktor des Instituts des Corps Gras, für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Standardisierung and Analyse von Fetten und Ölen.
1994 Wilhelm Hartfiel
Bonn
geb 1924
für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Tierernährung und Futtermittelkunde, insbesondere im analytischen und
ernährungsphysiologischen Bereich.
1996 Horst Baumann
Henkel KGaA, Düsseldorf
geb. 17. Juli 1930
gest. 4. Mai 1998
für seine richtungsweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Tenside und Epoxide und der Suche nach neuen Einsatzgebieten
für Produkte der Oleochemie.
1998 Frank Gunstone
geb. 27. Oktober 1923
em. Prof. University of St. Andrews, UK erhält die Auszeichnung für seine "richtungsweisenden Arbeiten auf dem Gebiet
der Chemie und Biochemie der Lipide, Fettsäuren und Derivate, Entdeckung neuer ungewöhnlicher Fettsäuren und der Analyse
tierischer und pflanzlicher Fette".
1998 Dietrich Brauer
Geschäftsführender Gesellschafter der Norddeutschen Pflanzenzucht, Holtsee
geb. 24. Juli 1929
gest. 25. Oktober 1999
erhält die Normann-Medaille für seinen "Einsatz auf dem Gebiet der deutschen Rapserzeugung, insbesondere zur gezielten
Qualitätsumstellung bei Öl und Schrot, die in vorbildlicher Koordination von wissenschaftlichen Grundlagen, praktischer
Pflanzenzüchtung und wirtschaftlicher Umsetzung in Landwirtschaft und Ölmühlenindustrie erfolgte."
2000 Robert Verger
Professor am CNRS Marseille, Laboratoire de Lipolyse Enzymatique
geb. 1944 in Maison Carrée, Algerien
Die DGF würdigt damit einen Kollegen, der in der Tradition der Marseiller Schule die Erforschung der
Triacylglycerinhydrolasen - der Lipasen - maßgeblich bestimmt und vorangebracht hat. Er hat mit grundlegenden Arbeiten
Erkenntnisse zur Kinetik und stereochemischen Wirkungsweise dieser Enzyme an Grenzflächen, wie auch zu ihrer Strukturbiologie
beigesteuert und die praktische Anwendung dieser Erkenntnisse in Medizin und Industrie gefördert.
2000 Hans Steinhart
Professor am Institut für Biochemie und Lebensmittelchemie der Universität Hamburg
geb. 14. März 1940
für "das lebensmittelchemische Oeuvre eines Kollegen, das in seiner Breite und Tiefe vorbildlich ist. Hierzu zählen seine
Arbeiten über Wechselwirkungen zwischen Lebensmittelmatrix und Aromastoffen, über den Einfluß nieder- und hochmolekularer
Stoffe auf die Lebensmittelqualität und sein innovatives Engagement für Antioxidantien, Steroidhormone, trans-Fettsäuren
und konjugierte Linolsäuren".
2001 Hans Nieuwenhuis
Den Haag, Niederlande
früherer Chef des Unilever Forschungszentrums Vlaardingen
für "das berufliche Schaffen eines Kollegen, das in seiner Breite und Tiefe vorbildlich ist. Hierbei ist besonders
erwähnenswert, daß er alle Facetten der Öl- und Fettechnologie und der Forschung positiv beeinflußt und gefördert hat.
Er hat sich darüber hinaus in vielen Organisationen sowie bei Behörden und Regierungen für ihre Belange engagiert."
2002 Hans-Jürgen Schäfer
Professor am Inst. für Organische Chemie der Univ. Münster
geb. 20. April 1937
Die Verleihung findet am 5. Juli an der Universität Münster statt. Anlaß ist ein Festkolloquium zu seiner Emeritierung.
Die Begründung würdigt "das wissenschaftliche Werk eines Kollegen auf dem Gebiet der organischen Chemie der Öle und Fette, das in
seiner Originalität und Prägnanz vorbildlich ist. Hierzu zählen seine Erkenntnisse über die selektive Oxidation von C-H Bindungen
und die inter- und intramolekulare Addition von Radikalen an Doppelbindungen, wie auch seine nachwachsende Rohstoff-basierte
Chemie an Fettsäuren und supramolekularen Strukturen".
2002 Ernst Heinz
Professor am Institut für allg. Botanik der Universität Hamburg.
Damit wird "das unermüdliche Wirken eines Kollegen gewürdigt, der neben dem Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis auch immer
das Wohl der Umwelt und des Menschen als Aufgabe seines Arbeiten gesehen hat. Insbesondere die umweltverträgliche Verfügbarkeit
hochwertiger, ernährungsphysiologisch bedeutender Nahrungsfette war Gegenstand seiner Forschungen.
Daneben hat er nie die Belange der Wissenschaft gegenüber der Industrie aus den Augen verloren und hier einen großen Beitrag zum
Miteinander geleistet".
2004 Christian Gertz
Chemisches Untersuchungsamt der Stadt Hagen
geb. 2. August 1948 in Coesfeld
"Damit wird das Wirken eines Kollegen gewürdigt, der unermüdlich und mit großem Engagement dafür gearbeitet hat, die Grundlagen
für eine sichere und anerkannte Lebensmittelherstellung weiterzuentwickeln. Von den Analysenmethoden und der Überwachung kommend,
hat er - insbesondere im Bereich des Frittierens von Lebensmitteln - Richtlinien für das praktische Arbeiten entwickelt, die
praxisnah und geeignet sind, den Anforderungen an eine moderne Lebensmittelproduktion nachzukommen (...)."
2004 Michel Parmentier
Vandoeuvre-les-Nancy, Frankreich
geb. 27. Oktober 1945
in Würdigung seiner "richtungsweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Physiko-Chemie der Lipide, insbesondere des Milchfetts und der
Monoschichten polarer Lipide, wie auch die auf dem Gebiet der Fetttechnologie zur Membranfiltration in hydrophoben Medien.
Mit dieser Auszeichnung seiner wissenschaftlichen Leistung dankt ihm die DGF zugleich für seine Tätigkeit als akademischer
Lehrer und für die Förderung der Lipidwissenschaften als Mitherausgeber des European Journal for the Science and Technology of Lipids."
2005 Fritz Spener
Universität Graz
geb. 10. September 1939 in Berlin
für "seine herausragenden und richtungsweisenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Biochemie der Lipide, dem er
sich mit großem Engagement gewidmet hat. Mit dieser Auszeichnung dankt ihm die DGF zugleich für seinen unermüdlichen Einsatz zur
Förderung der Lipidwissenschaften, als ehemaliger Präsident der DGF, Initiator von Euro Fed Lipid und als Herausgeber des
"European Journal of Lipid Science and Technology".
2006 Jan Pokorný
Prag, Tschechische Republik
geb. 30. Juni 1928
gest. 12. Oktober 2011 in Prag
für "seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf den vielfältigen Gebieten der Lipidwissenschaft, denen er sich mit
höchstem Engagement gewidmet hat. Mit dieser Auszeichnung dankt ihm die DGF zugleich für seinen über die Jahrzehnte gehenden
Einsatz zur Förderung der Lipidwissenschaft als Forscher und akademischer Lehrer, als Mitglied der DGF, der Euro Fed Lipid
und weiterer internationaler Organisationen, als hochgeschätzten Autor und als Mitherausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften".
2007 Wolfgang Friedt
Professor am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Universität Gießen
geb. 4. Dezember 1946
für seine "wissenschaftlichen Leistungen auf den vielfältigen Gebieten der praktischen Züchtung, Biotechnologie und Gentechnik
von Ölpflanzen, denen er sich mit höchstem Engagement gewidmet hat. Mit dieser Auszeichnung dankt ihm die DGF zugleich für seinen
jahrzehntelangen Einsatz zur Förderung der Lipidwissenschaft als Forscher und akademischer Lehrer, als Vorstands- und Beiratsmitglied
der DGF, als hochgeschätzter Autor und als Mitherausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften".
2008 Michel Lagarde
Villeurbanne, Frankreich
Die DGF würdigt damit seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zur Lipid-gesteuerten Signaltransduktion in Thrombozyten
und anderen Zellen des Blut- und vaskulären Systems und zur Bedeutung der mehrfach ungesättigten n-3 Fettsäuren und ihrer
Abbauprodukte für den Ernährungs- und Peroxidstatus des Menschen. Mit dieser Auszeichnung dankt ihm die DGF zugleich für seine
Förderung der Lipidwissenschaften als Forscher und akademischer Lehrer sowie als Präsident verschiedener Lipidgesellschaften und
für sein Engagement zur Etablierung Etablierung der Lipidomik in Europa".
2009 Jürgen O. Metzger
em Professor für organische Chemie an der Universität Oldenburg
geb. 9. November 1940
für "seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen bei der Erarbeitung neuer, umweltverträglicher organischer Synthesen von
nachhaltigen Produkten unter Nutzung von Ölen und Fetten. Mit dieser Auszeichnung dankt ihm die DGF für seine Förderung der Chemie
der Fette und Öle als Forscher und akademischer Lehrer sowie für seinen wichtigen Einsatz für die Oleochemie an den Hochschulen
und in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft".
2010 Michael Bockisch
Jesteburg
geb. 2. Februar 1947 in Leipzig
früheres Mitglied der Geschäftsführung Unilever Bestfoods Deutschland, Hamburg
für "seine wissenschaftlichen Arbeiten und sein unermüdliches Engagement in der Lehre auf dem Gebiet der Fette und Öle. Er verkörpert
in bewundernswerter Weise das Ideal der DGF, Hochschule und Industrie harmonisch zu verbinden. Mit dieser Auszeichnung dankt ihm
die DGF zugleich für sein Engagement als Präsident und seine langjährige Mitarbeit im Vorstand".
2011 Günther Daum
Professor für Biochemie an der Technischen Universität Graz
geb. 27.11. 1951 in Graz
für "seine herausragenden Leistungen in der biochemischen Grundlagenforschung zum Stoffwechsel von Lipiden in Hefen, seine
langjährige vorbildliche Tätigkeit im Vorstand und Beirat der DGF und sein unermüdliches Engagement als Hochschullehrer".
2012 Joseph R. Hibbeln
NIAAA-NIH
Bethesda, MD/USA
2012 Philip Calder
University of Southampton
Southampton, UK
[09.12.2011]
To recognise the contributions of Prof. Hans Paul Kaufmann to the science of fats and oils, to the founding of
the International Society for Fat Research (ISF), and to the development of International co-operation in the fats
and oils community, a Kaufmann Memorial Lecture is included at each ISF congress.
Kaufmann Memorial Lecturers receive a medal and a certificate. Both are provided by the German Society for Fat Science (DGF).
The travel expenses of Kaufmann Memorial Lecturers are covered by the ISF World Congress Budget.
Nominations shall be directed to the ISF Executive Board. Nominations are not accepted for persons from the hosting
country or the country of the last Kaufmann Memorial Lecturer. The awardee is selected by the Executive Board after
consultation with DGF.
Recipients of this distinction to date are:
1974 Artur Seher, Münster, Germany, "Sterols in Lipid Research and Technology"
1976 Frank D. Gunstone, St. Andrews, UK, "Fatty Acid Chemistry - Meeting Nature's Challenge"
1978 J.C. Metcalfe, Cambridge, UK
1980 R.G. Ackman, Halifax, Canada, "Potential for more efficient Methods for Lipid-Analysis"
1983 Karl-Friedrich Gander, Hamburg, Germany, "The Technology of Margarine; a world-wide Taylor-made Food"
1984 (delivered 1985) T. Kaneda, Tokyo, Japan
1986 Rodolfo Paoletti, Mailand, Italy, "Control of Lipids and Prevention of Atherosclerosis"
1988 A.S.H. Ong, Kuala Lumpur, Malaysia
1992 Nepomuk Zöllner, Munich, Germany, "Familial Hypercholesterolemia: 40 Years Research on this Disease"
1995 E. N. Frankel, Davis, USA
1997 John M. deMan, Guelph, Canada, "Food Applications of Fats and Oils. How Science and Public Perception Shape the Industry"
1999 Jean Graille, Montpellier, France: "Providing Biocatalysts through customizing Lipases by different Processes"
2001 Marcel Lie Ken Jie, Hong Kong, China: "Into the Fourth Dimension of Fat Research - Imagination and Inspiration"
2003 Norio Murata, Okazaki, Japan: "Fatty Acid desaturases and their temperature-dependent regulation"
2005 Tom Foglia, Wyndmoor, USA: "Processing of Fats and Oils into Value-added Products"
2007 Kiyotaka Sato, Hiroshima, Japan: "From Molecules to Crystal Networks - How to Feature the Physical Functionality of Fats"
2009 Paul Trayhurn, Liverpool, UK: "Obesity and Fat - the Pleiotropic Role of Adipose Tissue"
[09.12.2011]

The German Society for Fat Science (Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft, DGF) announces the H.P. Kaufmann Prize for the year 2012.
The prize was instituted to commemorate the founder, long-time president and honorary president of the society who died in 1971.
It is granted to an applicant for distinguished research in the fields of fat science and fat technology.
The H.P. Kaufmann Prize consists of 1000 Euro cash, a plaque, a certificate and a one-year subscription for the European Journal of Lipid Science and Technology.
An expert commission decides about the merit of the submitted work.
Invited applicants are young scientists who are no older than 35 years as of the application deadline.
Original publications in peer-reviewed journals (no older than two years or accepted publications in press, four copies) should be submitted as well as a curriculum vitae and a short summary of the work, including an introduction to the research area. The work may be submitted in German or English. Only personal applications will be accepted.
Research already merited by other scientific awards cannot be considered. The deadline for submission is 31 March 2012.
The prize will be awarded in Heidelberg (DGF Kaufmann Days). Travel expenses will be covered.
Please send applications to the following address:
An den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft e.V.
Varrentrappstr. 40-42
60486 Frankfurt am Main, Germany
Phone +49/69/7917 529, Fax +49/69/ 7917 564
info@dgfett.de
Prize Winners are:
1973 John Hutchinson
Runcorn, Cheshire, England
für seine Arbeit "The Chemistry and Properties of a new range Fluorochemical Surface Active Agent"
1973 Willem Adriaan Pieterson
De Bilt, Niederlande
für seine Dissertation "Mechanism of action of Phospholipase A2 and its Zymogen on short-chain Lecithins"
1974 Gad Cegla
Tel Aviv, Israel
für seine Doktorarbeit "Darstellung und Anwendung symmetrischer Alkyläther des Glycerins und deren Ester"
1974 P.B. van Dam
Hoofdorp, Niederlande
für seine Dissertation "Die katalytische Metathese von ungesättigten Fettsäureestern"
1976 Irene Reichwald
Hagen
für Ihre an der Universität Bonn vorgelegte Doktorarbeit "Stoffwechsel von Alkoxylipiden in der Ratte".
1976 Hermann-Josef Drexler
Greven
für seine an der Universität Münster eingereichte Dissertation "Synthese und Eigenschaften von Äther-Estern der
2,3-Dihydroxy-propionsäure".
1977 C. J. Meade
Harrow, England
für seine Arbeit "Dietary Fat and Autoimmune Brain Disease".
1977 Brigitte Schmitz
Bonn
für ihre Dissertation "Zum Stoffwechsel ungesättigter Fettsäuren: Metabolismus der cis-5-Octadecensäure in der Rattenleber".
1979 Peter Dommes
Lüdenscheid
für seine Dissertation "Abbau von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren in candida tropicalis".
1980 Heinz Peter Siebertz
Köln
für seine Dissertation "Untersuchungen zur Struktur und Biogenese pflanzlicher Membranlipide".
1980 Frank Hirsinger
Göttingen
für seine Dissertation "Untersuchungen zur Beurteilung der Anbauwürdigkeit einer neuen MCT-Ölpflanze Cuphea (Lythraceae)".
1981 Georg Schneiders
Gelsenkirchen
für seine Dissertation "Zusammensetzung und Stoffwechsel von Lipiden in photosynthetisch aktiven Zellsuspensionskulturen
von Peganum harmala und Brassica napus".
1982 Karl-Werner Quirin
Saarbrücken
für seine Arbeit "Löslichkeitsverhalten von fetten Ölen in komprimiertem Kohlendioxid im Druckbereich bis 2600 bar".
1983 Norbert Haunerland
Essen
für seine Dissertation (Universität Münster) "Fettsäurebindungsproteine aus Rinderleber - Isolierung, Charakterisierung und
Bindungsstudien".
1983 Hans-Jochen Fiebig
Münster
für seine Dissertation (Bundesanstalt für Fettforschung, Münster) "Untersuchungen zum Einbau von Fettsäuren in die Triacylglyerine
von Samenölen".
1985 Dagmar Löschner
Bremen
für ihre an der Universität Münster angefertigte Dissertation "Isolierung und Identifizierung antioxidativ wirksamer Substanzen
aus Krill".
1986 Ute Hoppe
Wetter
für ihre Dissertation an der Universität Bochum "Nachweis und Beeinflussung der Biosynthese der 'Slow-Reacting Substance (SRS)'
1986 Jochem Kötting
Wissen
für seine Dissertation "O-Alkylspaltende Enzyme in Lebergewebe", die am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in
Göttingen angefertigt wurde.
1987 Petra Kaufmann-Kolle
Seesen
für ihre am Max-Planck-Institut füt Biophysikalische Chemie in Göttingen angefertigte Dissertation "Liposomen aus synthetischen
Phospholipiden: Struktur, Stabilität und biologisches Verhalten".
1989 Gisela Runge
Hamburg
für ihre bei H. Steinhart angefertigte Dissertation "Zur Beeinflussung von Tocochromanolen, Fettsäuren und aromawirksamen
Schwefelverbindungen im Karpfen durch biotechnologische Maßnahmen".
1989 Andreas Gerd Deckers
Hückelhoven
für seine bei S. Warwel in Aachen angefertigte Dissertation "Metathese oleochemischer Verbindungen mit Monoolefinen an
modifizierten Rhenium-Katalysatoren - Beiträge zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe".
1990 Mattew J. Hills
Norwich, England
für seine Arbeiten über die Verwendung pflanzlicher Lipase als Biokatalysator bei fettchemischen Reaktionen in organischen
Lösungsmitteln.
1991 Ursula Linker
Bischofsheim
für ihre Dissertation "Funktionalisierung ungesättigter Fettsäuren durch radikalische C,C-Verknüpfungsreaktionen".
1992 Matthias Berger
Wuppertal
für seine Originalarbeit "Neue Verwendungsmöglichkeiten nativer Öle und Fette als Chemierohstoffe: Glyceride - Synthesen und
enzymatische Studien".
1993 Frank-Michael Korgitzsch
Berlin
für seine Dissertation "Untersuchung von Phasengleichgewichten als Grundlage für die Veredelung von pflanzlichen und tierischen Fetten und Ölen".
1994 Petra Sperling
Hamburg
(gest. 2008)
für ihre Dissertation "Untersuchungen zur mikrosomalen Desaturierung von Fettsäuren in Pflanzen".
1994 Anne Suse Ulrich
Heidelberg
für ihre Arbeit "Das Hydratationsverhalten von Lipid-Doppelschichten".
1996 Fritzi Maike Brück
Bloomington, USA
für ihre Dissertation (Uni Münster) "In vitro Studien zur Regulation der de novo Fettsäuebiosynthese in den Samen von Cuphea
lanceolata: Identifizierung und Charakterisierung des Schlüsselenzyms Beta-Ketoacyl-Acyl Carrier Protein Synthase III"
1996 Christiane Hanke
Berlin
für ihre Dissertation "Isolierung und Charakterisierung einer cDNA für eine sn-1-Acylglycerin-3-phosphat-Acyltransferase aus
reifenden Samen von Limnanthes douglasii R. Br."
1998 Doris Vollmer
Mainz
für ihre Arbeit zur Thermoanalyse von Phasenübergängen in Mikroemulsionen.
2000 Christian Wolfrum
Universität Münster
für seine Arbeiten zu Signaltransduktion mit fettsäurebindenden Proteinen der Leber.
2002 Markus Dierker
Düsseldorf
für seine Arbeiten zur "Synthese und Eigenschaften polar substituierter Fettstoffe aus heimischen nachwachsenden Rohstoffen".
Ein Sonderpreis ging an den Schüler Marc Saake, Schwabach
2004 Rainer Kalscheuer
Münster
für seine "Molekulargenetischen und Biochemischen Untersuchung zur Biosynthese von Wachsestern und Triacylglyceriden in Bakterien".
2006 Karin Athenstaedt
Technische Universität Graz
für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zum "Fettstoffwechsel der Bäckerhefe".
2008 Maja Klapper
Universität Kiel
für Ihre Arbeit "Regulation von Promotorvarianten des intestinalen Fettsäurebindungsprotein-2 Gens"
2008 Anja Heins
Universität Kiel
für ihre Arbeit "Einfluß von molekularen Wechselwirkungen zwischen Antioxidantien und Emulgatoren auf die Effizienz von Antioxidantien in mehrphasigen Lebensmittelmodellsystemen"
2009 Michael Meier
Potsdam
für "seine wissenschaftlichen Arbeiten zur stofflichen Nutzung von Fetten und Ölen als nachwachsende Rohstoffe für Anwendungen
im Polymerbereich".
[14.12.2011]
Hermann Pardun 14. April 1908 - 05. August 2009

Im April 2008 feierte das DGF-Gründungsmitglied Hermann Pardun seinen 100. Geburtstag.
Um die herausragenden Leistungen und das Lebenswerk dieses verdienten Fettforschers zu würdigen,
schreibt die DGF das Hermann-Pardun Stpiendium aus.
Die Förderung wird jährlich für eine herausragende einzureichende Projektskizze vergeben,
die als studentische Abschlussarbeit (Diplom-, Master-, Examensarbeiten) durchgeführt wird.
Die Projektskizze soll sich mit einem Themenbereich der Fettwissenschaft befassen:
z.B. Analytik von Fetten und Fettbegleitstoffen, Anbau und Züchtung von ölliefernden Pflanzen,
Fette in der Tierernährung, Chemie und Technologie der Fette, Fette in der menschlichen Ernährung.
Die Projektskizze soll zusammen mit einem Lebenslauf und einer kurzen Stellungnahme des betreuenden Dozenten eingereicht werden.
Die Projektskizze soll 10 Seiten umfassen und stellt den Hintergrund, Arbeitshypothesen und Ziele sowie einen Arbeits- und Zeitplan dar.
Das Projekt wird mit 1.000 Euro gefördert. Die Ergebnisse des Projektes sollen während einer Veranstaltung der
DGF, die im besonderen Interessensbereich des Studierenden liegt, vorgestellt werden. Es wird ein Fahrtkosten-
und Übernachtungszuschuss von 200 Euro für die Teilnahme an der Veranstaltung gewährt.
Das Hermann Pardun Stipendium wird erstmals in 2012 ausgeschrieben.
Jury
Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die vom Vorstand der DGF eingesetzt wird.
Verleihung des Preises
Die Verleihung des Preises findet während der Kaufmann-Tage statt, an der die/der Preisträger/in teilnimmt;
die Arbeit wird in Form eines Kurzreferates vorgestellt.
Anmeldung
Bewerbungen sind bis zum 31. März jeden Jahres zu richten an:
Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft
-Der Präsident-
Varrentrappstr. 40-42
60486 Frankfurt/Main
Preisträger:
2009 Dominik Ohlmann, Kaiserslautern, für seine Diplomarbeit "Neue katalytische Transformationen ausgehend von natürlichen Fettsäuren"
(abgeschlossene Diplomarbeit)
[09.12.2011]
Die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) fördert jährlich ausgewählte Schülerprojekte.
Die einzureichende Projektskizze soll sich mit einem Themenbereich der Fettwissenschaft befassen:
z.B. Analytik von Fetten und Fettbegleitstoffen, Anbau und Züchtung von ölliefernden Pflanzen, Fette in der Tierernährung,
Chemie und Technologie der Fette, Fette in der menschlichen Ernährung.
Die Projektskizze soll zusammen mit einem Lebenslauf und einer kurzen Stellungnahme des betreuenden Dozenten eingereicht werden.
Die Projektskizze soll 10 Seiten umfassen und stellt den Hintergrund, Arbeitshypothesen und Ziele sowie einen Arbeits- und Zeitplan dar.
Das ausgewählte Projekt wird mit 250 Euro Projektmitteln gefördert. Die Ergebnisse sollen nach Abschluss des Projektes während einer
Veranstaltung der DGF, die im besonderen Interessensbereich der Schüler bzw. Schülerinnen liegen, vorgestellt werden.
Es wird ein Fahrtkosten- und Übernachtungszuschuss von 200 Euro für die Teilnahme an der Veranstaltung gewährt.
Auswahlverfahren:
Die eingereichten Arbeiten werden von einer Fachkommission der DGF begutachtet und die Preiswürdigkeit festgestellt. Kriterien für die Preiswürdigkeit sind u.a.
- Tiefe der Beschäftigung mit der Materie
- Erkennen von Problemen und innovative Lösungsstrategien
- Darstellung der Probleme und der geplanten Arbeiten
- Begründung der Vorgehensweise
Die Gewinner werden schriftlich informiert, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Einsendungen sind bis zum 31 März eines jeden Jahres zu richten an.
Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft
Der Präsident
Postfach 90 04 40
60444 Frankfurt/Main
Tel 069/ 7917 529
Fax 069/ 7917 564
E-Mail
info@dgfett.de
Preisträger:
2007: Bianca Klose, David Dahncke, Steven Lechleitner vom Chemie-Leistungskurs des Marie-Curie-Gymnasiums Wittenberge, Lehrerin Frau Henning
mit Ihrer Arbeit "Rapso-Peel und andere Verwendungsmöglichkeiten von Raps"
2009: Die Schüler der Wahlpflicht AG Chemie, Jahrgangsstufe 10 der Anna-Freud-Schule Köln, Lehrerin Frau Elke Goldschmidtböing;
mit Ihrer Arbeit "Butterqualität in Abhängigkeit von der Tiernahrung"
2007 und 2009 wurde der Preis nicht für Projekte, sondern für abgeschlossene Schülerarbeiten vergeben.